|
GIB
DEM KREBS KEINE CHANCE

Krebs ist in Deutschland die
zweithäufigste Todesursache, und die Tendenz ist steigend. Wenn auch inzwischen etwa zwei
von fünf der jährlich immerhin 350.000 neu Erkrankten geheilt werden können, stirbt
immer noch jeder vierte Deutsche daran.
Voraussetzung der Heilung ist das rechtzeitige Erkennen.
Und das ist das Problem.
Wie kann man Krebs rechtzeitig erkennen?
Nach dem gegenwärtigen Wissensstand werden im Körper ständig Krebszellen gebildet, die
in der Regel vom Immunsystem erkannt und beseitigt werden. Manchmal leider nicht, dann
können sich diese abartigen Zellen vermehren. Bis zum Ausbruch der Erkrankung vergehen
mitunter Jahre. In diesem Zeitraum laufen zwei biologische Grundprozesse intensiver ab,
die immunologische Aktivität und das Zellwachstum, weil einerseits das Immunsystem bis
zum letzten kämpft und andererseits die Neubildung der Krebszellen schneller vonstatten
geht als der natürliche Umbau des Organismus.
Der von Linke erarbeitete Optische Erythrozytentest (OET) quantifiziert
diese Prozesse. Die Zweidimensionalität erlaubt eine Frühestanzeige, weil der Test schon
wenige Monate nach dem Start der Krankheit und damit wesentlich früher als andere positiv
wird.
Was ist und was kann der OET?
Der OET ist eine hochsensible, aber unspezifische Untersuchungsmethode zur Beurteilung von
Zellwachstum und Immunaktivität.
Er nutzt das Phänomen, daß sich die Zusammensetzung der Eiweiße im Blut bei diesen
Prozessen verändert. Die Eiweiße haften auch an den roten Blutkörperchen und sind
leicht zugänglich. Mit speziellen Aufbereitungs-, Färbe- und Auswerteverfahren werden
sie sicht- und beurteilbar.
Fällt der Test negativ aus, ist zumindest in den nächsten zwei Jahren nicht mit
einer Krebserkrankung zu rechnen.
Die diagnostische Sicherheit liegt nach Linke bei 98,5%, nach unseren bisherigen
Erfahrungen sicher über 80 %.
Was kann der OET nicht?
Weil der OET nicht zwischen den verschiedenen Ursachen gesteigerten Zellwachstums oder
immunologischer Aktivität unterscheiden kann, ist er in eine ärztliche Untersuchung
eingebettet. Und es dürfen wenigstens zwei Wochen keine Medikamente genommen werden, die
das Immunsystem beeinflussen, z.B. Kortison.
Der OET erlaubt auch keine Aussage über die Lokalisation einer möglichen
Krebserkrankung.
Was ist zu tun, wenn der Test positiv ausfällt?
Ein positiver Test bedeutet wegen der Unspezifität nicht automatisch das Vorliegen einer
Krebserkrankung.
Weil der OET zwei biologische Grundprozesse widerspiegelt, kann er durch viele Ursachen
verändert sein, z.B. offene oder versteckte Entzündungen, Wunden, aber auch durch
chemische (Medikamente, Umweltgifte) oder physikalische (Strahlung) Einflüsse.
Sind diese Ursachen ausgeschlossen, muß allerdings mit hoher Wahrscheinlichkeit mit einem
sich entwickelnden Krebs gerechnet werden.
Das ist für den Betroffenen eine große psychische Belastung, aber er ist nicht hilflos.
Da sich der Kampf des Immunsystems mit einer Krebszelle in aller Regel über Jahre
hinzieht, kann eine immunstimulierende Behandlung erfolgen, wie sie heute schon zunehmend
in den Spätphasen der Krankheit üblich ist.
Auch der Erfolg einer derartigen Therapie bzw. einer Krebsbehandlung läßt sich mit dem
OET gut kontrollieren.
Wie aufwendig ist der OET?
Für den Patienten ist der Aufwand gering, es werden lediglich zwei Blutstropfen aus der
Fingerbeere entnommen.
Das Blut muß zur Vermeidung von Spontanveränderungen sofort verarbeitet werden. Trotz
der vielschrittigen Aufbereitung liegt das Ergebnis bereits am nächsten Tag vor.
Literatur:
A. Linke: Der erythrozytennahe Plasmaproteinfilm - Morphologische und
biopysikalische Grundlagen für eine Methode der mikroskopischen Krebsfrühestanzeige
Semmelweis-Verlag, Hoya 1991
Goldene Regeln zur
Krebsprävention nach: Deutsche Krebshilfe
- Rauchen Sie nicht
- Reduzieren Sie den Alkoholkonsum
- Essen Sie täglich frisches Obst und Gemüse sowie ballaststoffreiche Getreideprodukte
- Vermeiden Sie Übergewicht
- Bewegen Sie sich viel
- Begrenzen Sie die Aufnahme fettreicher Nahrungsmittel
- Vermeiden Sie übermäßige Sonnenbestrahlung und Sonnenbrände - dies gilt besonders für Kinder
- Gehen Sie zum Arzt, wenn Sie irgendwo eine ungewöhnliche Schwellung bemerken, jegliche abnorme Blutung, eine nicht heilende Wunde oder ein Muttermal, das seine Form, Farbe oder Größe verändert
- Gehen Sie zum Arzt, wenn Sie anhaltende Beschwerden haben wie chronischen Husten, oder Heiserkeit oder sich verändernde Bauchbeschwerden
zurück zur Startseite
|
|